A-Jugend startet mit erheblichen Problemen: Jetzt soll durchgestartet werden!

Nach einem mehr als holprigen Start, haben sich die Personalsorgen bei der A-Jugend der DJK Seifriedsberg deutlich entspannt. Musste anfangs noch auf Spieler der C-Jugend als Ersatzspieler zurückgegriffen werden, um überhaupt in der Liga antreten zu können, ist jetzt ein gewisser Stamm an Kräften vorhanden, der einen deutlich entspannteren Blick auf die nächsten Wochen und Monate zulässt.

Kurz vor Trainingsstart hatten Abmeldungen wegen Umzüge, unvorhersehbare Wechsel und Ausfälle die A-Jugend und das neue Trainergespann Philipp Dressel und Murat Tekin in deutliche Schwierigkeiten gebracht. Eine Vorbereitung war aufgrund der wenigen Spieler und der sehr unterschiedlichen Urlaubsplanung überhaupt nicht möglich, sodass das erste Pokalspiel Anfang September nicht nur das erste „Testspiel“, sondern überhaupt das erste gemeinsame Spiel für die A-Jugend der DJK Seifriedsberg darstellte. Durch die mangelnde Vorbereitung setzte es mit 1:7, 1:8 und Co. entsprechend hohe Niederlagen. Zwischen den Pfosten stand zudem kein gelernter Torwart, Feldspieler mussten die Aufgabe übernehmen und schlugen sich dafür relativ gut.

Die Bilanz kann sich trotzdem nicht sehen lassen: In den beiden Pokalwettbewerben ist die DJK Seifriedsberg nach den Niederlagen zu Beginn nicht mehr vertreten. In der Qualifikationsrunde steht die A-Jugend mit 0 Punkten und -18 Toren auf dem letzten Tabellenplatz.

Doch jetzt wird alles anders: Es gibt Auftrieb! Zahlreiche ehemalige Spieler konnten reaktiviert werden und sind seitdem regelmäßig im Training. Hinzu kamen jetzt Mitte Oktober zwei neue Spieler, die früher einmal beim 1. FC Sonthofen aktiv waren, darunter auch ein Torhüter. Ein Ruck muss jetzt durch die Mannschaft gehen. Fünf Spiele sind noch zu bestreiten (4 reguläre, plus ein Nachholspiel gegen Weitnau). Insgesamt gab es in jedem Spiel Phasen, in denen die DJK nicht nur gut mithalten konnte, sondern den Gegner sogar dominierte. Diese müssen jetzt länger anhalten, dazu muss zwingender vor dem Tor gearbeitet werden, damit von den 15 noch ausstehenden Punkten, so viele wie möglich geholt werden können.

Die mehr als engagierten Trainer, aber auch die Mannschaft hätten sich eine ganze Reihe an Erfolgserlebnissen verdient. Vielleicht klappt es schon gegen die im Mittelfeld stehende (SG) TSV Oberstaufen. Das Heimspiel am Sonntag beginnt um 11 Uhr.

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